Hobbyfotograf Gerhard Kogler

Bei genauer Betrachtung der historischen, heute noch sichtbaren Spuren der traditionellen Pecherei an den Föhren, entdeckte ich immer mehr malerische Details, die für mich erst mit zunehmend geübtem Blick wahrzunehmen waren.

Damit war aber auch mein Interesse an der historischen Pecherei geweckt, die mich ebenfalls zunehmend in ihren Bann zog.

Hobbyfotograf Gerhard Kogler

 

Die Natur malt die schönsten Bilder

Außergewöhnliche Blickwinkel auszuloten und in Bildern festzuhalten, die nur von der Natur kombiniert und in vielfältigsten Texturen mit allen für uns sichtbaren Farbnuancen arrangiert sind, wurde für mich rasch zur Leidenschaft. Die unerschöpflichen Variationen, oft nur von unterschiedlichen Tageszeiten oder Wetterbedingungen drastisch abgewandelt, beflügelten mich, weitere – immer wieder neue, außergewöhnliche Aufnahmen - von Pechbäumen zu machen.

Eine Auswahl dieser Bilder habe ich unter anderem über ein knappes Jahrzehnt im Pecher-Fotokunstkalender veröffentlicht. Im Bildband „Die Pecherei – von der Tradition zum Lifestyle“ (gemeinsam mit Bildern der Fotografin Dr. Ingeborg Zeh) sowie in mehreren Broschüren und Dokumentationen zur Pecherei wurde ein Teil meiner speziellen Fotos von Schwarzföhren einem breiten Publikum gezeigt.

Als Hobbyfotograf bin ich überzeugt, dass die Natur die schönsten Bilder malt - in ständig erneuerten und sich wandelnden reizvollsten Kombinationen. Nicht nur an Pechbäumen und den landschaftlich prägenden besonderen Formen der Schwarzföhren, aber in diesem speziellen Segment alleine mit unerschöpflicher Vielfalt und ständig neu erschaffenen kunstvollen Motiven, die ich festzuhalten versuche und mit meinen fotographischen Aufnahmen teilen möchte.

Der faszinierende Rohstoff Pech

Im eigenen Wald peche ich seit einigen Jahren hobbymäßig Schwarzföhren. Als langjähriger Obmann der KEAföhrenen will ich mich mit dem traditionellen Handwerk auch praktisch auseinandersetzen um die Arbeit der Pecher von Grund auf zu verstehen und nachvollziehen zu können.

Neuerdings erprobe ich die Harzgewinnung mit der Bohrmethode, die bereits 1914 von A. Kubelka beschrieben wurde. Mit den aktuellen Akkubohrgeräten ist endlich eine saubere und einfachere Methode der Pecherei auch im unwegsamen Gelände möglich geworden und die Ergebnisse sind sehr vielversprechend!
Modernes Equipment und ausgesuchte lebensmittelechte Materialien von der Erzeugung bis zur Verarbeitung eröffnen ganz neue Möglichkeiten sowohl bei der Harzgewinnung, als auch bei der Verarbeitung.
Interessierte können bei mir auch das Handwerk der Pecherei mit der traditionellen Arbeitsmethode als Basis und natürlich auch die saubere Bohrmethode lernen. Bei der Beschaffung der Werkzeuge und des gesamten Equipments bin ich gerne behilflich.

Und natürlich biete ich auch mein besonders sauberes und hochqualitatives Harz sowie Kolophonium und Terpentin aus dem eigenen Wald in den mit der Bohrmethode hobbymäßig gewonnen Kleinmengen an.

Gerhard Kogler
Talgasse 18
2753 Markt Piesting
+43 664 20 60 424
office@keafoehrene.at